Seifen von Aninsu

Seife: Mythen und Fakten

Die Geschichte der Seife reicht bis zu den Sumerern, Ägyptern und Griechen, wobei sie in der uns heute bekannten Form erst im 7. Jahrhundert im Nahen Osten belegbar ist. Bis heute hatten Menschen also mehr als genug Zeit, um Mythen und Legenden rund um die Seife zu verbreiten. Heute wollen wir uns die drei hartnäckigsten anschauen.

Mythos: Feste Seife ist unhygienischer als flüssige

Natürlich tragen wir täglich unzählige Keime auf unseren Händen. Beim Händewaschen gelangen sie auch auf die feste Seife. Dennoch überleben Viren und Bakterien auf ihr nur sehr kurz. Zudem spülen wir sie beim richtigen Händewaschen (30 Sekunden lang Hände gründlich mit Seifenschaum einreiben) mit Wasser ab. Wichtig ist allerdings, dass die Seife immer gut trocknen kann und so haben Keime keine Chance.

Mythos: Seife tötet Bakterien

Seife kann keine Bakterien töten, hilft aber sie von der Haut zu lösen, damit wir sie dann mit Wasser abspülen. Seife, die antibakteriell wirken soll, ist a) umweltschädlich, da sie meist nicht unbedenkliche synthetische Stoffe enthält und b) per se Quatsch, denn bei richtigem Händewaschen werden 99,9 % aller Bakterien und Keime entfernt.

Mythos: Seife reinigt am besten mit warmem Wasser

Grundsätzlich ist jede Art der Reinigung mit kaltem Wasser deutlich empfehlenswerter als mit warmem, denn letzteres strapaziert die Haut deutlich mehr. Die Wassertemperatur selbst hat im Grunde keinen Einfluss auf das Reinigungsergebnis. Viel wichtiger ist die Seife selbst, da sie Reinigungssubstanzen enthält, und das gründliche, richtige Waschen.