Parkbank im Meer stehend - Symbol für Entspannung

Richtig entspannen: so gelingt es

Entspannung ist schwer. Vielen von uns fällt es schwer abzuschalten, weil wir tagtäglich unter Strom stehen. Gleichzeitig haben wir auch oft den Eindruck, dass wir eigentlich gar keine Zeit zum Entspannen haben. Das ist in vielen Fällen ein Irrglaube: unsere Zeit gehört uns und bei allen Verpflichtungen sind es dennoch wir, die entscheiden, wie wir unsere Zeit nutzen und damit unserem inneren Sommer näher kommen oder nicht. Im Folgenden findest du allerhand unterschiedliche Ideen, wie du entspannen kannst. Doch bevor wir uns diesen Vorschlägen widmen, gilt es zunächst zu verstehen, was Entspannung eigentlich ist.

Was ist Entspannung?

Streng genommen ist Entspannung ein Wort, dass den Abbau von Spannungen meint. Also quasi der Ausgleich zu jeglicher Art von Stress. Synonyme dafür können sein: Erholung, Ruhe und Regeneration. Vielleicht findest du auch ein anderes Wort, was für dein Verständnis von Entspannung besser passt. Schließlich ist jedoch am Wichtigsten, dass du verstehst, dass das keine Kunst ist. Wenn, dann ist es mehr ein Handwerk. Das bedeutet, wenn es dir schwer fällt zu entspannen, dass du es lernen kannst. Dafür gilt es, einfach Dinge auszuprobieren, bis du die für dich passenden Methoden findest. Denn auch hier, wie bei den meisten Dingen gilt: was für einen Menschen funktioniert, muss nicht zwangsläufig für andere funktionieren. Alles ist individuell, auch dein Weg zu deiner Mitte und deinem inneren Sommer.

Körperliche Aktivität

Manch einer kann den Stress und die Alltagssorgen am besten loslassen, wenn er sich so richtig auspowert. Oder vielleicht etwas weniger oder gar nur ein bisschen. Auf jeden Fall kann körperliche Aktivität ein gutes Gegengewicht dazu sein, was man an Stress im Leben bewältigen muss.

Sport treiben

Ganz allgemein kann man sagen, dass jede Art von Sport sich eignet, sich abzulenken und gleichzeitig auch sich etwas Gutes zu tun. Ob Gewichtestemmen im Gym, ein Workout in den eigenen vier Wänden oder Joggen im Park, du hast unzählige Möglichkeiten. Probieren geht über Studieren und muss auch nichts kosten. Es gibt z. B. tausendfach Anleitungen und Tipps zu allen möglichen Sportarten bei YouTube.

Wichtig ist auch, dass du für dich entscheidest, ob du Sport allein oder zusammen mit jemand anderem machen möchtest. Du kennst niemanden, der Sport machen möchte? Kein Problem: zum Einen gibt es z. B. Kurse in Fitness- und Yogastudios, wo du Gleichgesinnte treffen kannst. Natürlich auch Einsteigerkurse! Zum Anderen kannst du z. B. bei Facebook viele Gruppen in deiner Nähe finden, die sich mit deinem Thema beschäftigen und schwups, hast du neue Bekanntschaften und damit Trainingspartner.

Yoga

Wir wollen an dieser Stelle Yoga ganz besonders hervorheben. Nicht nur wegen dem Ruf, den diese Sportart genießt. Es ist eine schöne Alternative für alle, die sich zwar bewegen möchten, aber typische Sportarten nicht aktiv betreiben wollen. Yoga ist Bewegung und viel Dehnen, hat aber auch eine spirituelle Komponente, wenn man möchte. Man kann Yoga mit anderen, aber auch alleine machen. Es gibt spezialisierte Studios, viel Literatur, aber auch DVDs mit Trainings und Anleitungen. Und falls du dich für Yoga zwar interessierst, jedoch befürchtest, dass es eventuell zu ruhig sein könnte, dann ist Pilates etwas für dich: es hat viele Parallelen zum Yoga, ist aber deutlich aktiver angelegt.

Spazieren

Körperliche Aktivität muss nicht zwangsläufig Sport sein. Auch Spazieren ist selbstverständlich Bewegung und super sinnvoll und vielseitig. Du kannst natürlich ein paar Runden im Park oder im nächstgelegenen Wald drehen. Genauso gut kann aber auch ein Bummel durch die Straßen sein. Und zeitlich ist alles drin: von 30 Minuten da, wo du gerade bist, bis hin zum Wandern in den Bergen. Du entscheidest wann, wo und wie viel und kannst nach Herzenslust variieren und deine Gegend oder ferne Orte entdecken. Und natürlich: es kostet praktisch nichts und du kannst auch deine Lieblingsmenschen mitnehmen.

Geistige Aktivität

Wenn körperliche Aktivität nichts für dich ist oder du einfach mehr Wege zur Entspannung suchst, dann ist geistige Bewegung absolut ein spannender Pfad.

Meditation

Es gibt gegenüber Meditation durchaus viele Vorurteile, z. B. das wäre stupides Hinsetzen mit dem Versuch seine Gedanken zu vertreiben und wiederholt "Ohmmmm" zu sagen. Das hat jedoch nicht viel mit Meditation zu tun.

Meditieren hat vor allem mit einem Thema etwas zu tun: Konzentration. Auf dich, deinen Gedankenfluss und deinen Körper. Der Unterschied zum o. g. Vorurteil bzw. Klischee ist, dass man seine Gedanken nicht ignoriert, sondern vielmehr eine Beobachterrolle einnimmt und sie einfach fließen lässt, zur Kenntnis nimmt und akzeptiert, während man versucht innerlich zur Ruhe zu kommen.

Allein mit sich selbst Meditieren ist nicht für jeden etwas. Eine tolle Alternative sind Meditations-Apps. Sie beinhalten unterschiedlichste Anleitungen für allerhand Situationen: bist du besorgt, verärgert oder kannst nicht einschlafen? Für jede innere Unruhe und vieles mehr kannst du dich mit so einer App durch eine Meditation durchführen lassen. Beispiel: Ein App, mit der wir sehr gute Erfahrungen gemacht haben ist Headspace. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Achtsamkeit

Dieser Begriff ist in aller Munde: Achtsamkeit. Zurecht, denn wir neigen dazu, unser Leben, unseren Alltag routiniert abzuarbeiten, ohne viel wahrzunehmen. Gelebte Achtsamkeit ist weniger ein reines Entspannungstool, mehr eine grundlegende Philosophie, die du für dich so auslegen kannst, wie es zu deiner Situation am besten passt. Im Grunde geht es darum zu versuchen, jede Aktivität bewusst auszuführen und alles drumherum möglichst zur Kenntnis zu nehmen, damit du dein Leben besser genießen kannst. Da es ein sehr weites Feld ist, wollen wir an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, ohne allzu ins Detail zu gehen. Einen guten Einstieg in dieses Thema findest du bei Ein guter Plan.

Lesen

Der Klassiker aller geistigen Aktivitäten: Lesen! Es kann alles sein: Wissen erweitern und Neues entdecken sowie Ablenkung bis hin zu Realitätsflucht im positivsten Sinne. Ob du Zeitung liest, einen Roman oder eine Bedienungsanleitung ist völlig egal. Spaß muss es machen und dann entsteht die Sogwirkung ganz von alleine!

Tagebuch

Das Schreiben eines Tagebuchs kann sehr viele schöne Dinge bedeuten: Reflektieren des Alltags oder allgemeiner Sachverhalte, Beschäftigen mit den eigenen Wünschen und Träumen oder die Analyse dessen, was man versucht zu erreichen und was dabei herumkommt. Auch hier ist alles erlaubt in der Form, die dir am meisten liegt. Du kannst sehr ausführlich dein tägliches Leben dokumentieren, ob einfach so oder als Grundlage für deine Memoiren eines Tages, oder aber nach einem festen Muster bestimmte Dinge täglich als Achtsamkeitsübung notieren. (Auch hier empfehlen wir gerne die Angebote von Ein guter Plan.) Letzteres wird auch oft als Journaling bezeichnet. Was bringt es? Zunächst einmal hilft es dir die Dinge, die dich beschäftigen, in einen Kontext zu bringen und zu entscheiden, ob und wie wichtig sie für dich sind bzw. was sie grundsätzlich bedeuten könnten. Und darüber hinaus kann das Tagebuchführen eigentlich so ziemlich alles leisten, was du benötigst. Es kommt darauf an, mit welchem Ziel du es angehst und daraus ergibt sich ein passendes Format.

In Gesellschaft

Zur Ruhe kommen kann man allein, aber auch zusammen mit anderen Menschen und das auch wie bei allen anderen Themen auf die unterschiedlichsten Arten.

Freunde & Familie treffen

Seine Freunde und seine Familie zu treffen, kann manchmal anstrengend sein, oftmals ist es aber genau das Gegenteil: Sie hören zu, sie geben Ratschläge oder aber man kann einfach mit ihnen zusammen schweigen, einen Film schauen oder im Café um die Ecke herumalbern. Finde heraus, zu welchem Zeitpunkt dir welche Menschen am besten tun und versuche feste Treffrituale zu etablieren. Und falls Treffen mal nicht möglich sind, Telefongespräche und Videoanrufe sind auch immer eine Möglichkeit.

Ehrenamtliches Engagement

Entspannung im Sinne des Lösens von Spannung kann auch dadurch entstehen, dass man anderen hilft. Natürlich behält man ein positives Gefühl, wenn man es schafft, jemandem zu helfen. Eine gewisse innere Befriedigung kann das Ergebnis sein, wenn man sich um andere kümmert, wenn man sich für das Richtige einsetzt und damit auch seine Ideale verwirklicht. Auch wenn selbstredend die Gemeinnützigkeit per se bei diesem Thema an erster Stelle stehen sollte, macht es dennoch Sinn, sich bewusst zu machen, dass jede Hilfestellung auch einen Einfluss auf den Helfenden hat.

Es klingt vielleicht seltsam, aber eine Form der Entspannung kann auch aus der Erkenntnis entstehen, dass die eigenen Probleme eigentlich oftmals Luxusgüter sind. Meist passiert das, wenn man mit den Sorgen anderer konfrontiert wird. Plötzlich ändert sich die Perspektive und man stellt fest: "Dagegen sind meine Sorgen Pustekuchen." Natürlich heißt das nicht, dass man eigentlich keine richtigen Probleme hat, nur weil es jemand anderem schlechter geht. Jede innere und äußere Unruhe unabhängig von Art und Weise ist berechtigt, sonst wäre sie nicht da. Was du aber ändern kannst, ist deine Einstellung, die Art und Weise wie du Dinge bewertest, die das Potential haben, Unruhe zu stiften. Und das kann dir helfen, entspannter durchs Leben zu gehen, und anderen aber auch, denn ein entspanntes Gemüt kann ziemlich ansteckend sein.

Wo und wie du helfen kannst, liegt primär bei dir. Es gibt, gerade heutzutage, mehr als genug Optionen. Es gibt unzählige Vereine, die dir sagen können, was du tun kannst. Bedenke bei der Themenwahl, dass du am besten helfen kannst, wenn du persönlich etwas mit der entsprechenden Tätigkeit etwas anfangen kannst. Natürlich gibt es auch aufwühlende Aktivitäten, die nicht so einfach zu verdauen sind, aber auch sie können letztlich auch dir helfen. Glück ist schließlich nicht bedingungsloser Spaß, sondern Wohlbefinden im größeren Kontext. Und Glück fängt schon damit an, dass wir uns in der privilegierten Situation befinden, helfen zu können.

Lachen

Ohne dass es plump klingen soll: Lachen ist gesund. Humor hat eine enorme Kraft und kann uns helfen, Barrieren zu überwinden, die ohne ihn unüberwindbar scheinen. Aber auch im Alltag kann Lachen Berge versetzen. Abseits des Ratschlags, alles mit Humor zu nehmen, hier ein paar weniger klischeehafte Gedanken: Es gibt Situationen im Leben, da ist im ersten Augenblick nicht an Freude und Lachanfälle zu denken. Es muss gar nicht etwas Schlimmes sein, das uns davon abhält. Es kann sich auch schlicht und ergreifend um den Alltagstrott handeln, der uns kontinuierlich davon abhält, zu lachen. Falls es dir so geht, dann finde einen Weg, aus dieser Routine auszubrechen. Ob du eine Komödie schaust, ein lustiges Buch liest, Witze oder Memes dich zum Schmunzeln bringen, das ist letztlich nebensächlich. Wichtig ist jedoch, dass du keine Gelegenheit ungenutzt lässt, zu lächeln und zu lachen. Denn so wie du nach außen lachst, so lachst du stets auch immer in dein Innerstes und dein Körper merkt das.

Ruhe genießen

Oftmals braucht man zur Entspannung vor allem eins: Ruhe! Je nach Lebensumständen kann sie jedoch ziemlich rar sein. Da kommt man nicht drum herum, bewusst Situationen zu schaffen, in denen man sie erleben kann.

Rückzugsort

Was helfen kann, ist ein Rückzugsort. Das kann die eigene Wohnung, ein bestimmtes Zimmer, der Wald beim Spazieren oder etwas vollkommen anderes sein. Wünschenswert wäre es, wenn du einen Ort hättest, an dem du schon beim Betreten einen inneren Schalter umlegst und weißt: jetzt und hier fängt Entspannung an.

Atmosphäre

Entspannung an lauten, bunten Orten mit viel Ablenkung ist kaum möglich. Das liegt gar nicht an dem jeweiligen Ort, sondern an der Atmosphäre. Sind vielleicht zu viele andere Menschen da? Ist der Geräuschpegel zu hoch? Ist es zu hell oder zu dunkel? Bin ich an einem Ort, an dem zu viele (positive oder negative) Erinnerungen wach werden? Am Ende kannst du nur entspannen, wenn die Atmosphäre für dich passt. Ob bei Kerzenschein und Räucherstäbchen in der Badewanne oder aber bei hellichtem Tag auf einer Waldlichtung: den inneren Rückzug kannst du nur antreten, wenn du dich wohlfühlst. Und das bedeutet, dass du immer wieder dafür sorgen musst, dass du Momente hast, in denen du deine individuelle Wohlfühlatmosphäre erleben kannst.

Zeit ganz für dich alleine

Es gibt durchaus Menschen, die nicht allein sein können und/oder wollen. Dagegen gibt es auch sehr viele, die es lieben, ab und an allein zu sein. Das hat einen immensen Vorteil: du kannst tun und lassen, was, wie und wo du willst. Genieße jede Sekunde!

Tief durchatmen

Unsere Atmung hat einen unglaublichen Einfluss darauf, wie wir uns fühlen. Meistens merken wir das aber nur, wenn uns mal die Puste ausgeht und darüber hinaus ist uns gar nicht bewusst, dass die Atmung ein guter Barometer für unser Wohlbefinden ist. Denke einmal daran, wie tief und entspannt man im Schlaf atmet. Bei Bewusstsein ist das aber natürlich auch so und einer der Gründe, warum die Atmung im Yoga so eine prominente Rolle einnimmt. Es gibt ja die Redewendung "tief durchatmen". Die kommt nicht von ungefähr. Gerade wenn man sich sehr ärgert oder anderweitig emotional aufgewühlt ist, hilft es enorm, kurz innezuhalten und sehr bewusst tief ein- und auszuatmen. Das beruhigt den Kopf, aber auch den Rest des Körpers. Um das zu tun, musst du aber nicht erst auf den nächsten Ausraster warten: Jederzeit kannst du dir eine Minute Zeit nehmen, dich zurücklehnen und einfach tief durchatmen.

Schlaf

Wie, wo und wie viel du schläfst, hat ungeheuren Einfluss auf deinen Entspannungspegel. Das ist sicher nichts Neues für dich. Frag dich jedoch mal bitte kurz, ob du mit deiner Schlafsituation happy bist. Und selbst wenn ja, heißt es nicht, dass es nicht noch besser geht. Hat deine Matratze eventuell schon ein paar Jahre auf dem Buckel? Dann wird es Zeit für eine neue, denn auch wenn du denkst, du würdest prima liegen, Matratzen halten nicht ewig und eine neue kann frischen Schwung in dein Schlafleben bringen. Auch Mittagsschlaf oder jederzeit 30 Minuten lange Power-Naps sind eine Möglichkeit, neuen Pepp ins Schlummerland zu bringen.

Digitale Auszeit

Vom Digital Detox hört man immer mal wieder. Falls du jemand bist, der oft und viel erreichbar sein muss und es dir schwer fällt, es nicht zu sein, dann ist das ein Anzeichen dafür, dass du es nicht 7 Tage die Woche sein solltest. Denke doch mal darüber nach, übers Wochenende das Handy (oder zumindest die Datennutzung) auszumachen und den Laptop weit wegzulegen. Der ganze Kram, der da wartet, ist am Montag immer noch da und du kannst dich voll und ganz auf dein wohlverdientes Wochenende konzentrieren, ohne vom Internet daran gehindert zu werden, zur Ruhe zu kommen. Auch deine Lieben werden es verkraften, wenn du ausnahmsweise mal etwas später antwortest. Wenn es wichtig wäre, würden sie ja eh nicht schreiben, sondern anrufen oder vorbeikommen.

Pflege

Pflege in allen Dimensionen ist immer Balsam fürs Wohlbefinden. Wenn du deinem Körper etwas Gutes tust, nimmt sich auch deine Seele immer ein Stück davon.

Spa-Besuch

Der einfachste Weg, seinem Körper etwas Gutes zu tun, ist es, an einen Ort zu gehen, der sich eben darauf spezialisiert hat: ein Spa. Es gibt davon sehr viele mit den verschiedensten Schwerpunkten. Aber: so praktisch diese Möglichkeit ist, so kostspielig kann sie auch sein. Gut ist, dass es Spas für die unterschiedlichsten Geldbeutel gibt. Schau doch einfach mal in deiner Nähe, ob du etwas Passendes oder eine Alternative, z. B. eine Sauna, findest. Und wenn ein Spa dann doch zu kostenintensiv ist, dann kann ein Beauty-Tag zuhause ganz in Ruhe ein mehr als adäquater Ersatz sein.

Massage

Massagen gibt es natürlich in Spas, aber auch in Massagestudios. Die Auswahl ist groß und auch hier gibt es für jeden Geldbeutel etwas. Es muss auch nicht immer eine Ganzkörpermassage sein. Eine Fußreflexzonen- oder eine Gesichstmassage kann ebenso Wunder wirken. Zudem kannst du mit deinem/deiner Partner/in oder mit einem/einer Freund/in ausmachen, dass ihr euch gegenseitig massiert. Das ist allerdings nur dann zu empfehlen, wenn ihr das entsprechend vorher übt, um euch nicht gegenseitig zu verletzen. Dafür gibt es Kurse, die man belegen kann.

Badewanne

Der Rückzugsort Nummer eins für viele von uns: die eigene Badewanne. Hier kannst du dich so richtig austoben mit dem richtigen Licht, mit Musik oder ohne, Räucherstäbchen oder Duftöl, passenden Badezusätzen, Schaum oder ohne: alles machbar, was dich entspannen lässt. Einzige Hinweise an dieser Stelle: bitte nicht in der Badewanne schlafen und/oder zu lange baden. Optimal sind 10 bis maximal 30 Minuten. Deine Haut wird es dir danken.

Gesichtsmaske

Eine Gesichtsmaske lässt sich zuhause genauso gut machen wie unterwegs im Hotel oder bei Freunden zu Besuch. Die Auswahl ist denkbar groß. Wir empfehlen Masken, die man z. B. mit einem Pinsel im Gesicht auftragen kann und nach der Einwirkzeit die Reste in die Gesichtshaut einmassieren kann, um unnötigen Müll wie Wattepads und Tuchmasken zu vermeiden. Oftmals heißen diese Masken Lazy Masks, weil man sie nicht großartig nach der Anwendung entfernen muss.

Fußbad

Unsere Füßlein tragen uns täglich durchs Leben und verdienen daher auch ab und an ein bisschen Extrapflege. Ein warmes Fußbad mit Peeling und anschließendem Eincremen kann etwas sehr, sehr Schönes sein. Und danach die Füße hochlegen nicht vergessen!

Rotlichtlampe

Man kennt Infrarotlampen als Geheimwaffe bei Erkältungen oder anderen Beschwerden. Die gute Nachricht ist, dass man für eine Anwendung nicht auf einen Grund warten muss. Du kannst dich täglich 10-15 Minuten lang vor die Lampe setzen und dein Körper wird es dir mit Wohlgefühl danken. Wichtig: Bei Gesichtsanwendungen immer eine Schutzbrille tragen!

Urlaub

Gehörst du zu den Leuten, die nur dann so richtig nachhaltig entspannen können, wenn sie die eigenen vier Wände verlassen? Dann ist es wohl an der Zeit genau das zu tun!

Erholungsurlaub

Du solltest mindestens ein Mal im Jahr einen Urlaub machen, der mindestens zwei Wochen am Stück dauert. Jede Zeitspanne darunter ist nicht lang genug, um wirklich zur Ruhe zu kommen. Man sagt ja immer so lapidar, dass man eine Woche zum Runterkommen braucht und eine Woche, um sich wieder innerlich auf die Arbeit einzustellen. Das würde ja bedeuten, dass der richtige Urlaub zwischen den beiden Wochen im Sekundenbereich läge. So schlimm ist es wohl nicht, jedoch ist klar: je mehr Zeit du dir gönnst, zu entspannen, desto besser wird es dir gehen, aber umso besser wirst du nach deiner Rückkehr auch deinen Job machen. Daher keine falsche Scheu und ab in den wohlverdienten Urlaub, wohin auch immer er dich führen mag.

Kurztrip

Ein einziger langer Urlaub im Jahr reicht natürlich nicht, um deine Batterien so lange ununterbrochen arbeiten zu lassen. Da eignen sich kurze Trips super, um dem Alltag zu entfliehen. Es kann eine Fahrradtour sein oder eine Zugreise in eine Stadt, die du schon immer sehen wolltest. Hauptsache erstmal weg von den Sorgen zuhause und Energie tanken.

Was übrigens auch immer eine tolle Idee ist, gerade wenn man nicht weiß, wohin man einen Kurztrip machen könnte: einfach Freunde besuchen. Ist jemand mal weggezogen und du hast die Person lange nicht gesehen? Na, dann nichts wie hin!

Kurz & knackig

Wenn es einfach mal tatsächlich nicht genug Zeit für Entspannung gibt, kannst du etwas "mogeln" und dir trotzdem kurze, aber dennoch entspannende Momente schenken.

Frische Luft reinlassen

Die Kraft der frischen Luft wird oft und gerne beschworen und wir können uns da nur anschließen. Tief durchatmen ist ja eh ein Thema, wie wir weiter oben schon angedeutet haben, aber nichts geht über einen tiefen Atemzug frischer Luft. Sollte es kurz zu kalt werden, zieh eine Jacke an und drücke dich nicht vor der Erfrischung.

Händewaschen

Klingt vielleicht absurd, aber Händewaschen ist eine entspannende Tätigkeit, wenn man sich etwas Zeit lässt und es richtig macht. Probiere es mal aus: Hände kurz anfeuchten, einseifen und massieren. Wenn du dich auf diese Tätigkeit konzentrierst, dann wirst du merken, wie das übliche Gedankenkarussell immer langsamer wird. So wird aus etwas, das du sonst nebenher machst, eine achtsame Entspannungsübung. Nicht ganz zufälligerweise haben wir eine tolle, nachhaltige Handseife für dich.

2 Minuten nichts tun

Eine tolle Idee, ist es einfach mal für 2 Minuten nichts, absolut nichts zu tun. 2 Minuten hat jeder und das hilft den Kopf freizukriegen. Und hier hast du ein passendes kleines Helferlein.

Hinweise

In manchen Ratgebern und irgendwelchen Listen gibt es manchmal Ratschläge, von denen wir dir lieber abraten wollen.

Essen

Wir alle lieben gutes Essen. Gleichzeitig sollte Essen niemals und unter keinen Umständen eine Belohnungsfunktion einnehmen oder als Entspannungsübung gesehen werden. Erstens ist die Verdauung keine Entspannung für deinen Körper und andererseits solltest du Ernährung für dich nicht mit solchen Mechanismen verbinden, weil das die Gefahr birgt, dass du eher kontraproduktives Verhalten bis hin zu einer Essstörung entwickelst. Es ist vollkommen okay, sich etwas zu gönnen. Es ist nur nicht okay, sich mit Essen zu belohnen oder zu denken, leckeres Essen wäre mehr als ein positives Geschmackserlebnis.

Stressverlagerung

Wie auch immer du versuchst zu entspannen, achte darauf, dass dich dein Entspannungsverhalten tatsächlich entspannt und nicht etwa zusätzlich unter Druck setzt. Du wirst nichts davon haben, wenn du eine Stressquelle durch eine andere ersetzt oder eine weitere in deinem Leben installierst. Wenn du etwas zur Entspannung Gedachtes ausprobierst und es funktioniert nicht, dann probiere einfach etwas anderes aus. Halte nicht an Verhaltensweisen fest, die dir nicht gut tun. Sei dir selbst gegenüber immer sensibel und empathisch, denn dein Stress beginnt und endet bei dir, und die Entspannung erst recht.